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Visionen für die Küche der Zukunft: Clarity, Magic Glove und Taur

Design Award 2018

06.03.2018

Spannendes Fachsimpeln zwischen Jungdesignern, Designkennern und Jurymitgliedern

Zum zweiten Mal diente das Haus der Kunst in München als perfekte Location für die Verleihung des Siemens Home Appliances Design Awards.

Mehr als 350 Gäste, zwölf Finalisten und drei Award-Gewinner: Unter dem Motto “Prototyping the future” haben gestern Abend junge Interaktions- und Produktdesigner von renommierten Designhochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre Konzepte präsentiert – darunter smarte Küchenhelfer, Ansätze zur alternativen Aufbewahrung von Lebensmitteln und Neu-Interpretationen von Küchengeräten. Bei der Preisverleihung erhielten letztlich die kreativen Köpfe von drei Konzepten den Siemens Home Appliance Design Award – und feierten diesen anschließend mit den anderen Gästen ausgiebig auf der After-Show-Party.

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Platz 1: Clarity

Den ersten Platz belegten Beatrice Schneider, Leon Rehage und Juliane Fischer von der Fachhochschule Joanneum aus Graz für ihr Konzept Clarity. Das alltagsorientierte Konzept einer Kompaktküche mit innovativen Elementen erleichtert und verkürzt das Aufräumen nach der Essenszubereitung und eröffnet so kreative Spielräume. Die Jury hob hervor, dass Clarity, als Zentrum des Zubereitens, zum kommunikativen Mittelpunkt avanciere – und so den heutigen Zeitgeist trifft.

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Platz 2: Magic Glove

Der zweite Platz ging an den Magic Glove der Münchner Hochschule für Design. Der smarte Küchenhandschuh hilft, die Komplexität des modernen Küchenumfelds zu reduzieren. Dazu erweitert er den Funktionsumfang der Hand und integriert den Menschen intuitiv und nahtlos in das Gerätenetzwerk. Konzipiert wurde er von Anja Lietzau, Katja Niggl, Melanie Pfnür, Verena Pues und Sabrina Reischl. Die Jury lobte, dass der Magic Glove als ultimatives Tool für den Küchenalltag aktuelle Hightech-Entwicklungen integriert und so ein stimmiges User Interface liefert.

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Platz 3: Taur

Den dritten Platz sicherte sich das ein Duo von der Nordwestschweizer Fachhochschule aus Basel: Mit Taur Dabei konzipierten Dominic Kernen und Luca Pfeiffer ein neuartiges Aufbewahrungssystem für Lebensmittel. Es ermöglicht, diese richtig und ohne Nährstoffverlust zu lagern. Dies funktioniert, indem Temperaturen und Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Pods unterschiedlich eingesetzt werden. Neben dem innovativen Konzept stellte die Jury auch die Modellqualität heraus.

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Publikumspreis für DiVision

Im Rahmen der After-Show-Party hatten anschließend alle anwesenden Gäste die Möglichkeit, über ihren persönlichen Favoriten abzustimmen. Den Publikumspreis erhielt das Team der Hochschule München für ihr Projekt DiVision. Die Entwicklung hilft, den Trennungsprozess beim Hausmüll zu vereinfachen und diesen bestmöglich zu verwerten. Das Team besteht aus Fabian Essigkrug, Georgia Zinsser-Krys, Philip Kohlbecher, Johanna Sailer, Benedikt Dietz und Markus Göckel.

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„Es ist unglaublich, was die jungen Designerinnen und Designer in nur drei Monaten auf die Beine gestellt haben“, zeigte sich der Jury-Vorsitzende Gerhard Nüssler begeistert. Der Head of Global Design Siemens Home Appliances führte weiter aus: „Die Aufgabe, Produkt- und Interaktionsdesign intelligent miteinander zu verbinden und kreative Konzepte für die Hausgeräte von morgen zu erarbeiten, war sicher keine einfache. Mit viel Enthusiasmus haben die Studenten eine ganze Reihe großartiger und innovativer Entwürfe erarbeitet, die den steigenden Anforderungen der Konsumenten gerecht werden.* Ich persönlich freue mich nun auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Gewinnerteam im Rahmen unserer Mentoring-Initiative.“*

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30.000 Euro Preisgeld und Teilnahme am Mentoring-Programm

Die drei Erstplatzierten dürfen sich nun über ein Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro freuen. Im Rahmen eines 12-monatigen Mentoring-Programms können sich die Jungdesigner zudem von erfahrenen Profis der Marke Siemens Hausgeräte in ihrer beruflichen und kreativen Laufbahn beraten lassen. Auch die Gewinner des Publikumspreises haben die Möglichkeit, am Mentoring-Programm teilzunehmen. Von dem Austausch profitieren dabei sowohl die Studenten als auch Siemens: Der eine bringt Erfahrung, Überblick und Weitsicht mit – der andere einen frischen und unverbrauchten Blick auf die Dinge. Das inspiriert und regt spannende Diskussionen an. Natürlich bietet das Programm auch die einmalige Möglichkeit, Kontakte fürs Leben zu knüpfen – nicht nur zwischen Mentee und Mentor, sondern zwischen allen Programm-Beteiligten.

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Christoph Kilian, Chief Brand Officer Siemens Home Appliance, hob die intensive Zusammenarbeit mit den Studenten hervor: „Der Design Award – gekoppelt an unsere Mentoring-Initiative –* ist für uns eine großartige Möglichkeit, in einen engen Austausch mit jungen, kreativen Köpfen zu treten.* Wir können dabei unsere Kompetenz in der Produktgestaltung durch gezielte Impulse weitergeben. Gleichzeitig lernen wir von der nächsten Generation, welche Erwartungen sie an die Hausgeräte von morgen stellt. Die Ideen der Studenten in Kombination mit der Erfahrung und Weitsicht unserer Designer haben inspirierende Diskussionen ergeben, die definitiv für beide Seiten sehr wertvoll waren.“

Die Teilnehmer hatten rund drei Monate Zeit, um an ihren Entwürfen zu arbeiten. Die weiteren Finalisten und ihre spannenden Konzepte finden Sie in unserem ersten Beitrag zu “Prototyping the future”.

Innovative Produkte, mit denen die Zukunft schon heute in Ihre Küche einzieht, finden Sie hier.

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